Immer weniger Neubau 

Zu wenig Neubau
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Es wird viel zu wenig gebaut in Deutschland 

Kaum neue Wohnungen in Mehrfamilienhäusern  
Jedem Einwohner stehen (statistisch) 46,7 qm Wohnfläche zur Verfügung

Von Januar bis September 2019 wurde in Deutschland der Bau von 257 900 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies 1,9 % weniger Baugenehmigungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.
In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis September 2019 rund 221 800 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,0 % oder 6 900 Wohnungen weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist geringfügig um 0,5 % gestiegen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank um 1,5 %, die für Mehrfamilienhäuser um 3,4 %. 
Ende 2018 gab es in Deutschland 42,2 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Wohnungsbestand im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % oder 267.000 Wohnungen. Im Vergleich zum Jahr 2010 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 4,3 % beziehungsweise 1,8 Millionen Wohnungen. Somit kamen Ende 2018 auf 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner 509 Wohnungen und damit 14 Wohnungen mehr als acht Jahre zuvor (2010: 495 Wohnungen je 1 000 Einwohner/-innen).
Durchschnittswohnung 91,8 Quadratmeter groß
Die Wohnfläche des Wohnungsbestandes belief sich Ende 2018 auf insgesamt knapp 3,9 Milliarden Quadratmeter (m2). Damit vergrößerte sie sich gegenüber dem Jahr 2010 um 5,4 %. Die Wohnfläche je Wohnung betrug Ende 2018 durchschnittlich 91,8 m2, die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner 46,7 m2. Damit haben sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2010 um 0,9 m2 und die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner um 1,7 m2 erhöht.
Quelle und weitere Details: DESTATIS


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